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Beim Erfolgsjournal handelt es sich um ein einfaches und effektives Werkzeug zur Selbstreflexion und Motivation. Das Erfolgsjournal wird auch Erfolgstagebuch, Zieljournal oder Dankbarkeitsbuch genannt. Im Detail gibt es keine Regeln, wie ein Erfolgsjournal zu führen ist, so dass es in der Praxis durchaus unterschiedliche Varianten gibt. Inzwischen haben Erfolgstagebücher Eingang in viele Lebensbereiche finden können. Als Beispiele seien vor allem Beruf und Karriere, aber auch Sport, Gesundheit oder Finanzen genannt. Natürlich können die Bücher auch gemischt geführt werden.

Erfolgsjournal

So führst du dein Erfolgsjournal

Das Führen eines Erfolgsjournals ist relativ einfach. Einmal am Tag (daher auch Erfolgstagebuch) schnappst du dir dein Buch und notierst die Erfolge des Tages (mindestens fünf sollten es sein). Idealerweise nutzt du den Abend vor dem Fernseher oder im Bett zur Selbstreflexion. Auch kleine Erfolge oder Dinge, auf die du stolz bist, gehören in das Buch. Dabei ist es egal, ob das Erfolgsjournal digital (z.B. in Onenote oder Evernote) oder analog in einem Ringbuch oder auch in vorgedruckten Tagebüchern erfolgt. Auch im Internet findest du zahlreiche Vorlagen, die dich leiten können. Hauptsache aber, die Erfolge werden notiert. Mach das Erfolgsbuch zu deiner täglichen Routine wie das Zähneputzen.

Übrigens: wen dir das Abendritual so gar nicht passt, dann schaffe dir ein Ritual für den Morgen.

Ergänzend nutzen einige Menschen das Erfolgsjournal auch als Zieljournal und schreiben ihre persönlichen Ziele, Motivationen und Visionen nieder. Wichtig dabei ist eigentlich nur, dass das Erfolgsjournal keine Belastung darstellen sollte. Es soll einfach gehen und Freude machen.

Ganz klar empfehle ich hier auch, Ziele mit in das Erfolgsjournal aufzunehmen. So erreichst du eine optimale Verknüpfung zwischen Zielen und Erfolgen. Ziele sollten dabei mit Hilfe der SMART-Methode formuliert werden. Vor allem aber sollten sie realistisch sein. Das setzt natürlich voraus, dass du konkrete Ziele verfolgst. Einige Beispiele habe ich unten aufgeführt.

Darum solltest du ein Erfolgsjournal führen

Du fragst dich, warum du überhaupt ein Erfolgsjournal führen solltest? Das ist ganz simpel: Erfolgstagebücher führen dich zu einem besseren und erfüllteren Leben und lassen deine Persönlichkeit wachsen. Hört sich geheimnisvoll an? Ist es gar nicht. Denn durch die Visualisierung von Zielen und Erfolgen verankern sich diese viel tiefer in deinem Inneren. Das steigert deine intrinsische Motivation, lässt dich Ziele auch über längere Zeiträume verfolgen und steigert dein Selbstvertrauen.

Gleichzeitig gewinnst du ein großartiges Nachschlagewerk über deine Tätigkeiten und Erfolge und damit eine perfekte Grundlage für Selbstreflexion und langfristige Entwicklungen.

Das Selbstvertrauen lässt sich dadurch nachhaltig steigern. Selbst kleine Rückschläge lassen sich so besser verdauen: „Toll, was ich schon alles zur Zielerreichung getan habe und wie nahe ich diesem Ziel damit schon gekommen bin.“

Die dauerhafte und regelmäßige Verwendung des Erfolgsjournals wird dich immer wieder auf deine Ziele, Werte, positiven Erlebnisse und Erfolge fokussieren und dich damit langfristig glücklicher, strukturierter und erfolgreicher machen.

Beispiele und Vorbilder für das Erfolgsjournal

Vielen berühmten Persönlichkeiten führen Erfolgsjournale. Tony Robbins und Bodo Schäfer seien hier als wohl bekannteste Beispiele genannt. Doch hier möchte ich dir einige Beispiele für Ziele und mit den Zielen verknüpfte Erfolge aus dem echten Leben aufzeigen, die dazu beitragen sollen, das Erfolgsjournal etwas „greifbarer“ zu machen.

Beispiel 1: Ich möchte mein Gehalt bis zum Ende des nächsten Jahres um mindestens 10% steigern

  • Ich bin heute früher aufgestanden
  • Ich habe heute meinem Vorgesetzten Ideen aufgezeigt, wie wir den Umsatz steigern können
  • Ich habe mich heute zu einem Kurz über Projektmanagement eingetragen

Beispiel 2: Ich werde in 2 Monaten 5 kg abnehmen

  • Ich bin heute 10.000 Schritte gelaufen
  • Ich habe mir heute ein Buch mit Fitnessübungen gekauft
  • Ich habe heute in der Mittagespause nur einen Salat gegessen

Beispiel 3: Ich möchte mit 50 Jahren aufhören zu arbeiten (auch sehr langfristige Ziele sind möglich)

  • Ich habe mir heute ein Finanzbuch gekauft
  • Ich habe heute ein Depot eröffnet
  • Ich habe heute damit begonnen, ein Haushaltsbuch zu führen

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